Jugend- und Medienschutz in Schulen, Vereinen und Einrichtungen
- für Multiplikatoren und Nutzer
Träger: Kreisdiakonisches Werk Stralsund e.V.
Abschlussbericht:
Die Schulsozialarbeiterin, Lehrer, eine Mitarbeiterin der Stadt Sassnitz und der Träger
haben das Konzept und die Inhalte abgesprochen und geplant. Dabei wurden Themen aus
dem Alltag der Schule aufgegriffen, die Eltern, Lehrer, Schüler und Vereinsmitarbeiter
gezielt auf den Medienschutz ansprechen und ihnen die Möglichkeit der Beratung geben
sollte. Während der Veranstaltungen gab es immer wieder eine Weiterentwicklung des
Themenfeldes. Eltern wurden durch Elternbriefe eingeladen. Eine direkte Beteiligung bei
der Ausarbeitung des Projektes gab es nicht. Der Elternbeirat, Lehrer und Schulleitung
wurde informiert und mit einbezogen.
In zwei Sparten von Veranstaltungen wurde das Thema Elternschule konzipiert. Eines
war die "geschützte Form" in der Schule als Schulveranstaltung, das andere die "offene
Form" für Vereine und andere Interessierte im Ewerk Sassnitz. Themen waren hier: von
erzieherischen Fragen bis zu Fragen des Kinder- Jugendschutzes in Medien,
mit Handys oder Computern.
Zu den Veranstaltungen wurden jeweils Referenten geladen, die aus den einzelnen
Fachbereichen kamen und für Fragen bereit standen.
3 Veranstaltungen im November und Dezember fanden in der Regionalen Schule statt.
Mit Unterstützung der Schulsozialarbeiterin wurden die Eltern direkt angeschrieben und
auf die Abende im Haus aufmerksam gemacht. Themen waren zum einen der Medienschutz, Handy
und Sicherheit, der Umgang mit extremistischem Gedankengut und Erscheinungsweisen sowie
Erziehungsfragen, Umgang mit Kindern und Jugendlichen und Hilfeeinrichtungen.
Drei weitere Veranstaltungen mit den Referenten fanden offen ausgeschrieben
zu dem Thema einen Tag später im Sassnitzer ewerk statt.
Die Schulsozialarbeiterin hat sich zwischen den Veranstaltungen mit den Jugendlichen
der Schule mit den angesprochenen Themen beschäftigt und im Vorfeld der Gespräche
Befragungen bei allen Schülern durchgeführt, die in die Veranstaltungen einflossen.
Mitarbeiter im KDW standen zwischen den Veranstaltungen für die Schule als
Ansprechpartner und für Beratungen zur Verfügung.
Die Schule, die Stadt Sassnitz und der Träger haben sich für dieses Projekt
zusammengesetzt, um auf Probleme in der Schule, die nicht den Lernalltag betreffen,
zu reagieren. In der Kombination dieser Träger mit den jeweiligen Fachleuten aus dem
Medien- und Computerbereich, dem Zentrum für Demokratische Kultur und den
Beratungseinrichtungen des Trägers entstand eine gute Zusammenarbeit
Insgesamt haben mehr als 30 Eltern an den drei Veranstaltungen teilgenommen.
Bei den Fragebogenaktionen haben sich jeweils über 300 Schüler beteiligt.
Aus der Arbeit wurde deutlich, dass wir verstärkt die Schule als Ort für Projekte nutzen
sollten. Gerade wenn wir Eltern erreichen wollen und müssen. Für 2009 ist die
Durchführung der "Couragierten Schule" geplant und auch Beteiligungsprojekte aus dem
LAP heraus. Diese sind aber nicht direkt aus diesem Projekt entstanden.
Aus den Veranstaltungen heraus kam es zur Einrichtung einer Allgemeinen Sozialen
Beratungsstelle des KDW in Sassnitz.
Wir haben die Zusammenarbeit mit der Schule und der Schulsozialarbeit erheblich
vorangetrieben. Im Projekt sind die geplanten Ziele mehrheitlich erreicht worden.
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