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Stadt Sassnitz
Wirtschaftsförderung,
Tourismus und Kultur

Frau Kubenka-Kraffzik
Postfach 11
Tel: 03 83 92 - 68 10 6
Fax: 03 83 92 - 68 15 1
e-mail: projekte@sassnitz.de


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Regionales Informationszentrum und Druckwerk
im Mehrgenerationenhaus Sassnitz


Träger: Grundtvighaus e.V.


Abschlussbericht:
Nach anfänglicher allgemeiner Skepsis konnten durch kontinuierliche persönliche Gespräche und Darlegung des Projektinhaltes eine erhebliche Anzahl von engagierten Beteiligten gewonnen werden. Erfreulicherweise sind dies Personen, welche bisher im offiziellen Stadtgeschehen weniger in Erscheinung getreten sind. Dadurch wurde die analytische Arbeit zur Erfüllung des Projektinhaltes wesentlich unterstützt und durch "Randinformationen" deutlich bereichert. Als Form zum Erreichen der Zielgruppen wurden entsprechende Fragebögen erarbeitet und verteilt. Missverständnisse zu den Fragen konnten durch eine Vielzahl von Gesprächen ausgeräumt werden. Leider war damit die personelle Besetzung für das Projekt oftmals ausgeschöpft und Termine mussten nach hinten korrigiert werden.

Der gegenwärtige Stand der Vereinsstruktur, sozialer Einrichtungen und Bürgerinitiativen wurde umfangreich analysiert. Zur Auflistung der Kontakte wurde das Vereinsregister von Sassnitz studiert. An alle bekannten Adressen wurde ein erarbeiteter Fragebogen geschickt. Die jeweiligen Verantwortlichen wurden für persönliche Gespräche aufgesucht. Schwerpunktlisten wurden nach Sachgebieten der recherchierten Informationen erstellt. Ein improvisiertes Infozentrum wurde im Grundtvighaus eingerichtet. Die dortige Kontaktperson diente als Anlaufstelle und tätigte vielfältige Anrufe zur Umsetzung des Projektes. Die Durchführung von vielen Gespräche führte zu einer wachsenden Aufgeschlossenheit der Bürger gegenüber des Projektes. Ein Layoutkonzept, einschließlich Namensfindung und Titelgestaltung, wurde mit einer Grafikerin erarbeitet. Desweiteren konnte die erste Auflage der Sassnitzer Bürgerzeitung "SASforum" gedruckt und an alle Haushalte mit einem beiliegenden Coupon zur Meinungsumfrage verteilt werden. Die räumliche, technische und kommunikative Ausstattung des Bürgerservice sowie die personelle Besetzung konnten sichergestellt werden.

FAZIT:
Die Zuarbeit von den einbezogenen Kooperationspartnern verlief sehr schleppend. Die ursprünglich geplante personelle Besetzung von 4 Mitarbeitern wurde nicht erreicht, es standen lediglich 2 zur Verfügung. Die Verhandlung mit der ARGE Rügen zur Bereitstellung von Hilfskräften war erfolglos. Trotzdem wurde die umfangreiche "Kleinarbeit" bewältigt, und es besteht ein guter Fundus von Informationen über soziale und kulturelle Aktivitäten in der Stadt und auf Kreisebene. Es wurden die beteiligten Akteure persönlich angesprochen und zur Zuarbeit motiviert. Die qualitätsgerechte Umsetzung wurde durch eine Grafikerin, eine Journalistin und einen Designer gesichert. Die Meinungsumfrage und die Besucherfrequenz weisen eine gute Annahme des Projektes durch die Einwohner nach. Der Terminplan war aus fehlender Erfahrung zu eng veranschlagt, sodass ein Verzug von etwa drei Monaten eingetreten ist. Außerdem mangelte es an Personal. Die Wirksamkeit der Messmethode für Zuspruch oder Ablehnung der Zeitung muss getestet werden. Die Bequemlichkeit der Einwohner ist dabei zu berücksichtigen. Eine rein quantitative Bewertung von Rückmeldungen könnte zu Fehlschlüssen und einer resignativen Entscheidung führen. Es muss eine geeignete Methode gefunden werden

Insgesamt hat die direkte Kontaktaufnahme zu latenten Mitstreitern wesentlich zum Gelingen des Projektes beigetragen. In persönlichen zeitaufwendigen Gesprächen konnten viele Randinformationen eingeholt werden, welche für weitere Aktivitäten wertvoll sind. Erfreulich und beeindruckend war die Bereitschaft von Einzelpersonen, die dieses Projekt als sehr nützlich bewerten. Spannend wird die noch ausstehende Bewertung durch die Einwohner.