JUGEND FÜR VIELFALT, TOLERANZ UND DEMOKRATIE GEGEN RECHTSEXTREMISMUS, FREMDENFEINDLICHKEIT UND ANTISEMITISMUS Koordinierungsstelle Lokaler Aktionsplan der Stadt Sassnitz |
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Rügen im NationalsozialismusTräger: Stiftung Neue Kultur- Dokumentationszentrum ProraAbschlussbericht: Schüler der Förderschule und der Regionalen Schule haben in dem Projekt in jeweils 3 Arbeitstreffen selbst aus Interviewmaterial ausgewählt und eigenständig zu dem Themenschwerpunkt Sassnitzer und Rügender Geschichte im Nationalsozialismus gearbeitet. Ergebnis des Projektes ist eine DVD. Auf Wunsch der Lehrerinnen haben wir eine Abschlussveranstaltung mit Präsentation der DVD an der Förderschule Sassnitz mit Schülern der Schule und Lehrern durchgeführt und eine zweite Abschlussveranstaltung für die Regionale Schule mit Lehrern und Eltern im Grundtvighaus. Das Projekt wurde außerdem auf einer öffentlichen Veranstaltung im Grundtvighaus am 18.12. präsentiert, wo es zwei Expertenvorträge gab. Es gab drei Veranstaltungen für Multiplikatoren und Jugendliche zu dem Thema Umgang mit Rechtsextremismus an der Regionalen Schule Sassnitz, im Gymnasium Bergen für die Sassnitzer Schüler und eine öffentliche Veranstaltung im Grundtvighaus Im Rahmen des Projektes konnten weitere Interviews mit Zeitzeugen zu den Themen Sassnitz und Rügen in der NS-Zeit geführt werden. Diese können nun aufbereitet und in der Zukunft für die Bildungsarbeit verwendet werden. Das vorliegende Video- und Audiomaterial von Zeitzeugeninterviews wurde für die Bildungsarbeit aufbereitet. Eine Auswahl an Interviews zu einer breiten Themenpalette liegt nun in einem Zusammenschnitt vor, der für das Jugendprojekt verwendet wurde und auch in der Zukunft für Bildungsarbeit in Sassnitz von uns genutzt werden wird. Außerdem wurde dem Material Zusatzmaterial beigegeben, was eine wichtige Ergänzung darstellt. Wir haben im Frühsommer eine Fahrt nach Sachsenhausen mit Schülern der Förderschule Sassnitz durchgeführt. Die Fahrt im Herbst wurde auf Wunsch der Lehrerin nach Prora durchgeführt. Wir unternahmen außerdem eine Fahrt nach Sczcecin und trafen dort polnische Schüler und ehemalige Zwangsarbeiter. Das Treffen fand in einer Szczeciner Schule statt, Vertreter der Stadt und der Presse nahmen teil. FAZIT Die Hauptzielgruppe, 8 Schüler der Förderschule Sassnitz und 14 Schüler der Regionalen Schule Sassnitz haben sich aktiv an dem Projekt beteiligt. Die Resonanz auf das Projekt war positiv, wie in einer abschließenden Auswertungsrunde ermittelt wurde. Die Schüler und Lehrerinnen möchten auch in den kommenden Monaten bzw. im kommenden Schuljahr an ähnlichen Projekten zur Geschichte der Stadt Sassnitz teilnehmen. Die Jugendlichen arbeiteten teilweise selbständig und konnten so die Projektdurchführung beeinflussen. Sie wählten selbst Themen aus, die sie bearbeiten wollten, die Mitarbeiter arbeiteten dann unterstützend mit den Jugendlichen an diesen Themen. Auch der zeitliche Ablauf des Projektes wurde von den Jugendlichen mitbestimmt. Die Kooperation mit den Sassnitzer Schulen, dem Grundtvighaus und verschiedenen Einzelpersonen war positiv und für das Projekt bereichernd. Wir haben in diesem Projekt mit Lehrerinnen gearbeitet, die wir bislang noch nicht kannten. Anfängliche Zurückhaltung war aber bereits nach dem ersten Arbeitstreffen überwunden und wir werden nun auf Wunsch der Lehrerinnen auch in der Zukunft gemeinsam Projekte durchführen Die Schüler der Förderschule und der Regionalen Schule haben in dem Projekt jeweils drei Arbeitstreffen selbst ausgewählt und eigenständig zu dem Themenschwerpunkt Sassnitzer und Rüganer Geschichte im Nationalsozialismus gearbeitet. Die Teilnehmerzahlen der Veranstaltungen lagen über unseren Erwartungen. Wir haben eine zusätzliche Veranstaltung in der Förderschule zur Präsentation durchgeführt, dort haben drei zusätzliche Klassen teilgenommen. Die Regionale Schule hat zur Präsentation auch die Eltern eingeladen. Mitarbeiter anderer Projekte haben an den Veranstaltungen teilgenommen. Insgesamt konnten alle Schwerpunkte des Projektes erfolgreich und mit einer großen Anzahl an Teilnehmern durchführen. Die inhaltliche Arbeit der Schüler bewerten wir als positiv. |